Mutterschaftsgeld

Allgemein:

  • Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben nur Frauen, die bei Beginn der Schutzfrist in einem laufenden Beschäftigungsverhältnis stehen.
  • Das Mutterschaftsgeld gilt als Ersatz für entgangenen Lohn während der 6-wöchigen Schutzfrist vor und der 8-wöchigen Schutzfrist nach der Entbindung.
  • Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten wird für einen Zeitraum von 12 Wochen nach der Entbindung Mutterschaftsgeld gezahlt.
  • Geringfügig Beschäftigte haben einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld aus Bundesmitteln. Dieser beträgt einmalig 210 € und wird durch die Krankenkasse ausgezahlt.

Zusammensetzung des Mutterschaftsgeldes:

  • Während der Mutterschutzfristen zahlt die Krankenkasse (bzw. das Bundesversicherungsamt) Mutterschaftsgeld von 13 € pro Arbeitstag.
  • Der Arbeitgeber leistet einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, der aus der Umlagekasse bezahlt wird, die bei den Krankenkassen angesiedelt sind. Beide Leistungen zusammen ergeben einen Betrag, der der bisherigen Nettovergütung entspricht.

Beantragung bei der Krankenkasse:

  • Gegen Vorlage der entsprechenden Geburtsurkunde kann die Versicherungsnehmerin das ihr zustehende Mutterschaftsgeld bei ihrer Krankenkasse beantragen.